Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie ist eine besonders schonende und tiefgreifende Methode der manuellen Körpertherapie. Sie orientiert sich am feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit – dem sogenannten craniosacralen Rhythmus –, der neben Herzschlag und Atmung einen eigenständigen Vitalrhythmus des Körpers darstellt. Der Begriff leitet sich von den lateinischen Bezeichnungen für Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) ab. Genau in diesem Bereich schützt, ernährt und umspült die Flüssigkeit das zentrale Nervensystem. Durch feinfühlige Palpation erlernen Therapeutinnen und Therapeuten, die feinen Bewegungen des Systems am gesamten Körper wahrzunehmen, Einschränkungen exakt zu lokalisieren und durch sanfte, spezifische Mobilisationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Anwendungsbereiche in der therapeutischen Praxis

In der täglichen Arbeit bietet sie wertvolle Behandlungsansätze sowohl bei akuten als auch bei chronischen Beschwerden. Sie wird präventiv sowie rehabilitativ eingesetzt, etwa bei der Nachbehandlung von Gehirnerschütterungen, Trauma-Folgen, Wirbelsäulenverletzungen oder funktionellen Störungen des zentralen Nervensystems. Durch den sanften Ansatz eignet sich die Methode hervorragend als Ergänzung im Repertoire von Physiotherapeutinnen und Ergotherapeutinnen, die ihren Patientinnen und Patienten eine ganzheitliche Genesung ermöglichen möchten.

Fortbildung in Kooperation mit dem INOMT

Unsere Fortbildung führen wir in enger Zusammenarbeit mit dem anerkannten Institut für Osteopathie und Manuelle Therapie (INOMT) durch. Die Inhalte basieren auf dem biokybernetischen Konzept. Das bedeutet, dass viel Neurophysiologie und Bindegewebsphysiologie in unseren Kursen integriert wird und vor allem der Mensch ganzheitlich gesehen wird

Das INOMT ist bekannt für seinen revolutionären Ansatz:

„Wir vertreten ein offenes System der Manuellen Therapie. Das bedeutet, dass Sie die therapeutische Freiheit behalten und Dogmen an Wertigkeit verlieren. Es gibt kein Roll-Gleiten in Gelenken! Es besteht auch kein translatorisches Gleiten in Synovialgelenken. Wenn der Patient z. B. eine Außenrotationseinschränkung hat, bedeutet das in unserem Konzept noch lange nicht, dass ein ventrales Gleiten ausgeführt werden muss. Wir fragen uns erst, warum gibt es eine solche Einschränkung? Ist es die Kapsel, ein Muskel oder der Knorpel, der diese Einschränkung verursacht? Die Therapie muss in diesen unterschiedlichen Fällen auch anders sein. So wird Ihnen Manuelle Therapie wieder Spaß machen. Dogmen werden durch fachliches Wissen ersetzt.“

Fortbildungspunkte und Weiterbildungschancen

Mit dem Absolvieren der Module sichern Sie sich wertvolle Qualifikationen für Ihre berufliche Zukunft: Pro Modul werden Ihnen 50 Fortbildungspunkte gutgeschrieben. Ein besonderer Vorteil dieser Qualifizierung ist die Durchlässigkeit des Systems: Sämtliche absolvierte Unterrichtseinheiten können bei Wunsch vollumfänglich auf die modulare Osteopathie-Ausbildung des INOMT angerechnet werden. Ergänzend dazu finden Sie an unserer Schule weitere spezialisierte Fort- und Weiterbildungen für Therapieberufe.

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Birgit Berke
Schulleitung

Tel: 040 23703 – 552
Fax: 040 23703 – 591
Mail: physiotherapie.hamburg@grone.de

Veranstaltungsort

Grone Berufsfachschule für Physiotherapie
Heinrich-Grone-Stieg 2
20097 Hamburg

Kursgebühr
je 640,00€ pro Kursteil

September 2026
Sep. 09
09 September 2026

Ganzheitlicher Ansatz auf neurophysiologischer und bindegewebsphysiologischer Grundlage.

Februar 2027
Feb. 17
17 Februar 2027

Ganzheitlicher Ansatz auf neurophysiologischer und bindegewebsphysiologischer Grundlage.

Mai 2027
Mai 26
26 Mai 2027

Ganzheitlicher Ansatz auf neurophysiologischer und bindegewebsphysiologischer Grundlage.

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