Craniosacrale Therapie
Fortbildung für Physiotherapeut*innen
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet eine Funktionsstörung zwischen Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Zähnen. Bei dem heute verwendeten Begriff CMD steht „cranio“ für den Schädel, „mandibula“ für den Unterkiefer und „Dysfunktion“ für Fehlfunktion. Menschen mit einer craniomandibulären Dysfunktion haben Schmerzen und Beeinträchtigungen im Kieferbereich, Zahnschmerzen, Gesichts- oder Kopfschmerzen. Es können auch Schmerzen in Körperregionen auftreten, die auf dem ersten Blick keine Verbindung zum Kiefer haben. Hierzu gehören beispielsweise Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, Rückenschmerzen oder Ohrgeräusche (Tinnitus).
Voraussetzung für die Abrechnung CMD – als vom Arzt verordnete „Manuelle Therapie Kiefergelenk“ – ist, dass die*der Therapeut*in eine Manuelle Therapieausbildung (bei dem INOMT oder bei einem anderen Anbieter) abgeschlossen hat. Das Rezept kann entsprechend als „Manuelle Therapie“ abgerechnet werden. Ohne Manuelle Therapieausbildung ist die Abrechnung als Physiotherapie-Rezept möglich.
Zeit für Fortbildung
Die Craniomandibuläre Dysfunktion CMD ist ein Überbegriff für eine Reihe klinischer Symp- tome der Kieferregion und der dazugehörigen Strukturen im Mund- und Kopfbereich.
Der CMD Kurs des INOMT behandelt arthro-myo-fasziale Dysfunktionen des Kiefergelenks. Wichtige Inhalte sind biomechanische, arthrokinematische Aspekte, physiologische Zusam- menhänge und die neurovegetative, sympathische Versorgung.
Ihre Ansprechpartnerin
Frau Birgit Berke
Schulleitung
Tel: 040 23703 – 552
Fax: 040 23703 – 591
Mail: physiotherapie.hamburg@grone.de
Veranstaltungsort
Grone Berufsfachschule für Physiotherapie
Heinrich-Grone-Stieg 2
20097 Hamburg
Kursgebühr
290,00 €